Eckdaten
Bewertung
Ergebnis
- Farbe 4,33
- Geruch 5,44
- Geschmack 5,11
- Süffigkeit 4,78
- Design 6,83
- Preis/Leistung 4,22
Notenspannen
Niedrigste bis höchste Einzelnote je Achse über alle Bierabende, Punkt = Ø. Langer Balken = uneinig.
Bierabend-History · 1 Abend
Kommentare · 7
Riegele Abend Part2 · 04. September 2026
Alkoholfrei wohl besser
Mitglied · 04. September 2026
Optisch macht es einen richtig guten Eindruck: leuchtendes Gold-Orange, leicht naturtrüb, feinporiger Schaum, der sich allerdings nur mittelmäßig hält. Sieht klar nach Ale aus, nicht nach 08/15-Hellem. Die Nase ist das Highlight. Deutlich fruchtig – reife Zitrus, etwas Orangenschale, ein Hauch Mango – darunter eine feine, honigartige Malzsüße. Nicht so explosiv wie ein stark gestopftes US-Pale-Ale, aber sehr harmonisch und sauber. Man merkt, dass hier jemand Hopfen einsetzen kann, ohne das Malz zu überdecken. Im Geschmack bricht die Geschichte dann ab. Der Antrunk ist weich und leicht malzig, die Frucht aus der Nase kommt nur abgeschwächt an, die Bittere bleibt für ein Pale Ale ungewöhnlich zahm. Man wartet auf den Moment, in dem das Bier Haltung zeigt – der kommt nicht. Keine Fehlaromen, nichts Störendes, aber auch nichts, das hängen bleibt. Der Abgang ist kurz und glatt. Wenige Minuten später könnte man es kaum noch beschreiben. Dafür trinkt es sich hervorragend weg. Leichter Körper, angenehme Kohlensäure, nichts klebt. Genau das, was im Geschmack fehlt, macht es extrem süffig – an einem warmen Abend gehen zwei, drei davon problemlos. Die Flasche ist sauber gestaltet, wirkt aber beliebig und unterscheidet sich kaum von anderen Craft-Versuchen großer Brauereien. Die Nummerierung sagt Uneingeweihten nichts über den Stil. 2,49 € für 0,33 l ist kein Schnäppchen. Für das Geld gibt es von kleineren Brauereien Pale Ales mit deutlich mehr Charakter, und wer nur ein fruchtig-süffiges Bier will, findet das auch günstiger. Fazit: Handwerklich sauber, tolle Nase, sehr süffig – aber es verspricht ein spannenderes Bier, als es liefert. Als Einstieg vom Hellen in Richtung hopfigere Biere gut geeignet. Wer Pale Ales kennt, fragt sich, wo der Rest geblieben ist. Gern getrunken, aber kein gezielter Nachkauf. 6,4/10.
Mitglied · 04. September 2026
Bayrisch Nizza, Meer, Sonne
Mitglied · 04. September 2026
Fuck.. besser als erwartet, wann war ich das letzte mal wirklich glücklich?
Mitglied · 04. September 2026
für den Typ Mensch der brunchen will mit Prosecco aber Bier über alles liebt! ❤️🤗
Mitglied · 04. September 2026
Dazu nen Joghurth mit frischer Passionsfrucht - perfektes Frühstück!
Mitglied · 04. September 2026
Unschuldige 5 Umdrehungen
Mitglied · 04. September 2026